Waldumbauoffensive
Musterbestände zum Waldumbau
Zoombild vorhanden
Foto: Jan Böhm
In ganz Bayern verursacht der Klimawandel zunehmend Schäden in den Wäldern.
Langanhaltende Trockenperioden, zunehmende Hitze und Extremwetterereignisse schwächen die Bäume und machen sie anfälliger für Schadinsekten wie beispielsweise die Borkenkäfer. Selbst unsere Hauptbaumarten Fichte, Kiefer und Buche kommen - besonders im Reinbestand - zunehmend an ihre ökologischen Grenzen. Daher ist es wichtig, die Waldbestände möglichst frühzeitig an die sich ändernden Klimabedingungen anzupassen.
Wie sehen zukunftsfähige Wälder aus?
Sie fragen sich vielleicht, wie zukunftsfähige Wälder aussehen können oder wie sich neue Baumarten entwickeln. Unsere Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten haben dazu Musterbestände ausgewählt, die Ihnen anschauliche Beispiele geben.
Musterbestände im Amtsbereich
Die Waldbestände im Bereich des AELF Landau-Pfarrkirchen werden überwiegend von Fichten und Kiefern geprägt, nur in den Flusstälern sind größere Laubholzanteile anzutreffen. Wissenschaftliche Prognosen mahnen zum Handeln beim Waldumbau hin zu gemischten, klimastabilen Wäldern mit besser an den Klimawandel angepassten Baumarten. Konstant hohe Schadholzmengen bei den Hauptbaumarten infolge Borkenkäferbefall, Dürre und Sturm unterstreichen diese Notwendigkeit in der Praxis. Mit den Musterbeständen zeigen wir Ihnen, wie einzelne Waldbesitzer ihren Wald auf die Zukunft vorbereiten.
Lage der Bestände
Bestände zum Thema Naturverjüngung
Musterbestand in der Gemeinde Wurmannsquick
© Michael Friedel
Baumarten wie Fichte, Kiefer und auch Buche, die heute den Hauptteil unserer Wälder ausmachen, kommen besonders im Reinbestand zunehmend an ihre ökologischen Grenzen. Daher ist es wichtig, die Waldbestände möglichst frühzeitig an die sich ändernden Klimabedingungen anzupassen. Mehr
Bestände zum Thema Mischbestand mit Wertholzerwartung
Musterbestand in der Gemeinde Hebertsfelden

Im tertiären Hügelland ist die Tradition, mit Laubholz zu wirtschaften, oft verloren gegangen. Gleichzeitig ist hier die Notwendigkeit, die nadelholzlastigen Wälder in klimastabile Mischbestände umzubauen, viel größer als z.B. in Gebirgslagen. Hier sehen Sie ein positives Beispiel, das erfolgreichen, multifunktionalen Waldumbau im Privatwald zeigt. Mehr

